Nicht immer ist es für die Feuerwehren einfach, Hydranten zu finden.
Schnee, Schmutz oder defekte Hinweisschilder sind daran schuld.

Die Idee:
Wenn bei Einsätzen der Feuerwehr ein Hydrant für die
Wasserversorgung benötigt wird, so wird dessen Standort schon auf der
Anfahrt ermittelt. Sobald sich ein Löschfahrzeug einem Hydranten nähert,
wird dies auf dem eingebauten Navigationssystem angezeigt.

Per Navigationsgerät lassen sich die Hydranten schneller orten und es wird kein „Papierkram“ benötigt.
Das System beinhaltet z.Zt alle Hydranten des IV.Bereiches des Amtes mit allen Gemeinde- und
Ortsteilen. Die Hydrantenpläne wurden mittels der Software „Google Earth“ digitalisiert und mit
einem speziellen Programm für die Navigations-Geräte angepasst. Auf der digitalen Karte wird der
Standort des Hydranten, und die Entfernung angezeigt.
Schon auf der Anfahrt zum Einsatzort wird dem Einheitsführer und dem Maschinisten gezeigt, wo
sich der nächste Hydrant befindet. Hier können dann schon Entscheidungen bezüglich des
Aufstellungsortes, dem benötigtem Schlauchmaterial oder auch Nachforderungen getroffen werden.
Das Navigationsgerät kann natürlich weiterhin zum Navigieren genutzt werden, das Hydranten-
System läuft unabhängig vom Routenplaner. Das ist auch für Feuerwehren interessant, die
überörtlich Hilfe leisten.

Mittlerweile hat sich die Idee dahingehend weiterentwickelt, dass nun nicht mehr nur Hydranten auf
dem System gezeigt werden.
Zusätzlich sind Regenrückhaltebecken mit Zugangsmöglichkeiten für die Feuerwehren
und präparierte Saugstellen an offenen Gewässern auch in das System eingepflegt worden. Die
Darstellung dieser Orte wird mit einem blauen „W“ für Wasserstelle sichtbar gemacht.

Optional können in Zukunft auch Objektnummern besonderer Einsatzorte eingepflegt werden.
Bei der Anfahrt zu besonderen Einsatzorten, zu denen es Alarmpläne und spezielle Informationen
gibt, können die Nummern der Alarmpläne angezeigt werden. Ebenso ist es möglich an Einsatzorten
Sammelplätze oder spezielle Gefahrenpunkte einzutragen. Somit wird dem Fahrer signalisiert, dass
er mit dem Fahrzeug z.B. auf einem unterirdischen Öl- oder Gastank steht.

Im nächsten Schritt werden die Daten aufbereitet, um diese auch zukünftig auf GPS-Unterstützten Handys anzuzeigen.
Hier ein Beispielvideo, wie das System funktioniert:





Mehr Informationen: Feuerwehr Altenholz