Diese Digitalen Melde Empfänger werden bei uns eingesetzt:

  • Motorola Firestorm (Türöffnung)
  • Motorola Scriptor LX2
  • Selectric Quadline
  • Swissphone BOSS 915/925

Rettungsdienst, THW und die Feuerwehren im Kreis Segeberg werden über das moderne Pocsag Alarmierungsverfahren
Alarmiert. Das System arbeit ähnlich wie frühere Scall oder Cityruf Systeme.
Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle Holstein in Norderstedt.
Von dort können in wenigen Sekunden beliebig viele Wehren oder Organisationen gerufen werden.
Bei einem Einsatz für unsere Wehr werden aus der Rettungsleitstelle Holstein unsere Sirenen (Es gibt 2 Stück in Westerrade) und
unsere DME (Digitale Melde Empfänger) oder auch Piepser genannt ausgelöst. Nebenbei werden wir seit
2005 parallel gleichzeitig per Sms (Handy) Alarmiert.
Auf dem DME und dem Handy werden uns zusätzlich einige Informationen über den anstehenden Einsatz
übermittelt. Das könnte zum Beispiel so aussehen:


FeuGr*Westerrade*Beispielstrasse*brennt Dachstuhl
oder
VU PKL*Westerrade*>>>Beispielort

Ganz Unten finden Sie unsere Alarmstichworte.


Fahrzeugfunk (Tetra-Digitalfunk)

Der Digitalfunk BOS erfüllt wichtige operativ-taktische Anforderungen an eine moderne BOS-Kommunikation. Er zeichnet sich durch eine Vielzahl an technischen Leistungsmerkmalen aus, welche die Einsatzkräfte bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.

Ein gemeinsames Netz für alle BOS

Mit dem Digitalfunk BOS nutzen alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein bundesweit einheitliches, flächendeckendes Netz. In der Praxis bedeutet dies, dass beispielsweise die Bundespolizei in Frankfurt am Main ebenso mit der Bundespolizei in Potsdam kommunizieren kann wie auch Polizeien der Länder, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie weitere BOS-Funkberechtigte untereinander.

Gruppenkommunikation

Der wesentliche Vorteil des Digitalfunks BOS gegenüber kommerziellen Mobilfunknetzen ist die Gruppenkommunikation. Mit dieser Funktion wird ein Funkspruch an alle Teilnehmer/-innen einer definierten Gruppe gleichzeitig übersendet. Darüber hinaus können die Einsatzkräfte je nach Einsatzlage zentral gesteuert und BOS-übergreifend in Funkrufgruppen zusammengeschaltet werden. Dies vereinfacht insbesondere die Durchführung anspruchsvoller und komplexer Einsatzszenarien unter Beteiligung verschiedener BOS.

Einzelkommunikation

Da jedes digitale Gerät über eine individuelle Adresse verfügt, können Funkgespräche auch gezielt zwischen einzelnen Teilnehmer/-innen geführt werden, ohne dass weitere Personen mithören können. 

Abhörsicherheit

Der TETRA-Standard beinhaltet als Sicherheitsfunktion bereits eine Funkschnittstellenverschlüsselung. Diese schützt den Übertragungsabschnitt zwischen mobilem Endgerät und Basisstation, gewährleistet jedoch keinen Schutz für die dahinter liegende Netzinfrastruktur. Aus diesem Grund wird der Funkverkehr beim Digitalfunk BOS zusätzlich durch den Einsatz einer speziellen Software verschlüsselt, die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Kommunikation ist so auf der gesamten Strecke vom sendenden Endgerät über das Netz bis zum Endgerät, das den Funkspruch empfängt, verschlüsselt. Hierdurch wird der Funkverkehr vor dem Abhören durch Unbefugte oder der Manipulation durch Dritte geschützt.

Hohe Verfügbarkeit

Für die Einsatzkräfte der BOS ist es besonders wichtig, dass ihre Funkrufe immer ankommen. Dank seiner spezifischen Netzarchitektur ist der Digitalfunk BOS hochverfügbar. Er gewährleistet, unabhängig von den kommerziellen Mobilfunknetzen, eine verlässliche Kommunikation ausschließlich für die Einsatzkräfte der BOS. Diese Eigenständigkeit des BOS-Digitalfunknetzes stellt sicher, dass auch bei einem besonders hohen Gesprächsaufkommen eine verlässliche Kommunikation der Einsatzkräfte gewährleistet bleibt. Dies ist insbesondere bei Großschadenslagen oder Massenveranstaltungen von großer Bedeutung.

Hohe Sprachqualität 

Zudem zeichnet sich der Digitalfunk BOS durch eine gute Sprachqualität aus, da Umgebungslärm bei der Sprachübertragung herausgefiltert wird. Auch Motorengeräusche von Fahrzeugen und Generatoren in einem Einsatz werden auf diese Weise zum Beispiel unterdrückt.

Datenübertragung

Neben der sicheren, hochverfügbaren Sprachkommunikation realisiert das BOS-Digitalfunknetz eine schmalbandige Datenkommunikation. Sie ermöglicht beispielsweise die Alarmierung von Einsatzkräften der Feuerwehren. Durch die GPS-basierte Fahrzeug- und Personenortung können Anfahrtswege optimiert werden. Auch der Versand von Statusmeldungen ermöglicht eine effektive Koordination der Einsatzkräfte, besonders an großen und unübersichtlichen Einsatzstellen. Der Versand von Kurznachrichten vereinfacht und beschleunigt die Abwicklung von Einsatzaufträgen.

Notruftaste

Die Digitalfunkgeräte sind mit einer Notruftaste ausgestattet, deren Betätigung eine direkte Sprechverbindung mit Vorrang vor allen anderen Teilnehmenden aufbaut. Dieser Notruf wird, je nach Konfiguration, an die zuständige Stelle oder in die jeweilige Gruppe durchgestellt. Hierbei wird automatisch auch die aktuelle oder letzte bekannte GPS-Position übermittelt. In Not geratene Einsatzkräfte können dadurch schnell lokalisiert werden.




Diese Stati sind bei uns möglich:

0 Notruf
1 einsatzbereit über Funk
2 einsatzbereit auf Wache
3 Einsatz übernommen
4 Ankunft am Einsatzort
5 Sprechwunsch
6 nicht einsatzbereit
9 Handquittung / Anmeldung im Fremdkreis



Alarmstichworte Feuerwehr Kreis Segeberg

 

 

  • FeuAltenheim - Feuer, Altenheim
  • FeuFl - Feuer, Fläche
  • FeuGr - Feuer, Groß
  • FeuKFZ - Feuer, KFZ
  • FeuKl - Feuer, Klein
  • FeuKrankenhaus - Feuer, Krankenhaus
  • FeuMi - Feuer, Mittel
  • FeuWaldMoor - Feuer, Waldbrand bzw. Moorbrand
  • Landeplatzausleuchtung - Landeplatzausleuchtung für einen Rettungshubschrauber
  • Ölspur - Ölspur
  • Ölunfall - Ölunfall
  • Personensuche - Personensuche
  • Sonstiges - Sonstiger Einsatz für die Feuerwehr
  • THGr - Technische Hilfe, Groß
  • THKl - Technische Hilfe, Klein
  • Tragehilfe - Tragehilfe für den Rettungsdienst
  • Türöffnung - Türöffnung
  • Unwetter - Hilfeleistung bei Unwetterartigen Ereignissen
  • VU LKW PKL - Verkehrsunfall mit mindestens einer eingeklemmten Person, LKW beteiligt
  • VU LKW PKL 2 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens zwei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt, LKW beteiligt
  • VU LKW PKL 3 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens drei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt, LKW beteiligt
  • VU m als 6 Verl - Verkehrsunfall mit mehr als sechs verletzten Personen
  • VU m als 6 Verl PKL - Verkehrsunfall mit mehr als sechs verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL - Verkehrsunfall mit mindestens einer eingeklemmten Person
  • VU PKL 2 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens zwei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL 3 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens drei verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt
  • VU PKL 4 Verl - Verkehrsunfall mit mindestens vier verletzten Personen, davon mindestens eine Person eingeklemmt